Der Start in die Arbeitswelt erfordert von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zunehmend mehr Eigeninitiative, Motivation und Durchhaltevermögen. Doch noch immer fühlen sich viele Jugendliche nicht genug vorbereitet für die Berufswahl oder sehen wenig Perspektiven in der Region. Weil ihnen entweder die Berufsreife fehlt oder sie nicht den gewünschten Ausbildungsplatz finden, müssen viele Warteschleifen in Kauf nehmen.
Mittlerweile hat sich ein kaum mehr überschaubares Angebot von Projekten rund um den Einstieg ins Arbeitsleben gebildet, sei es im Bereich der Berufsorientierung oder in der Berufsvorbereitung. Viele Jugendliche und ihre Eltern, aber auch die Akteure selbst haben den Überblick verloren. Außerdem fehlen oft strategische Abstimmungen für den Übergang, so dass viele Projekte an ähnlichen Zielstellungen arbeiten und es zu Überschneidungen kommt.
Wie können die Abstimmungen zwischen den Akteuren besser gelingen? Und wie kann man angesichts des Fachkräftemangels die jungen Frauen und Männer in der Region halten und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven bieten?
Der Landkreis Rostock hat den Handlungsbedarf erkannt und will mit dem Projekt „A-HA Anschluss Halten – Regionales Übergangsmanagement Schule-Beruf“ Jugendlichen den Weg in die duale Ausbildung erleichtern, indem mehr Transparenz und Verbindlichkeiten zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Schule, Verwaltung sowie Trägern und Vereinen hergestellt werden.
„Das koordinierende Abgleichen von Erfahrungen und die inhaltliche Ausgestaltung eines tatsächlichen Übergangsmanagements für die Jugendlichen fehlen…“ so die Worte eines Akteurs im Rahmen unserer Anbieterbefragung.
Der JungsTag 2011 am 5.Oktober 2011 war im Landkreis Rostock ein voller Erfolg.